philosophie

Leitsatz

Vinosoph Christof.G.Pelz: "Einem einfacheren Wein muss man eine Frage stellen. Ein guter Wein gibt von sich aus bereits Antworten. Und ein besonderer Top-Wein erzählt bereits seine eigene komplette Geschichte".

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Vorsatz

Die wahre Qualität eines genossenen Weines wird am nächsten Morgen - manchmal auch schmerzhaft - klar. Die zahlreichen Möglichkeiten der Konzentrierung, Schönung, Optimierung, Harmonisierung und Reifung bedeuten nicht zwingend, das diese auch eingesetzt werden müssen.

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Weinsatz

Sämtliche Inhalte sind in Bearbeitung und werden laufend ergänzt, adaptiert und optimiert. Um in der Fachsprache der Winzer zu sprechen, die Inhalte werden noch vergoren. Vielen Dank fürs vorbeischauen, und besuchen Sie uns bald wieder.

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VINOSOPH 2017

Vinosoph on tour

Hier sind laufend Pressmeldungen, Kurzberichte & Geschichten über bereits erfolgte Events zu finden.
Viel Spaß beim nachschmökern und nachdegustieren.
 

Spirits & Friends 2017

Gelungene Premiere für Gastro-Messe Spirits & Friends: Begeisterung bei Ausstellern und Besuchern – BILD
 
Mit einer außergewöhnlichen Marken-Erlebniswelt beeindruckt die erste internationale Messe für High-Class-Spirituosen, Weine und Biere in Österreich Genießer und Connaisseurs im MGC Messezentrum in Wien. Namhafte Partner wie Rudolf Ammersin GmbH, L. Derksen & Co, Diageo, Destillerie Freihof und Morandell International freuen sich über den großen Andrang.
 
Wien (LCG) – Mit einem geschmackvollen Konzept mit Food Corners und Trucks, Cocktailseminaren, Live-Cooking-Shows, fachbezogenen Masterclasses, Themenpavillons und dem Junior Barkeeper Award ist es Jakob Lackner und Dirk Sänger gelungen, insgesamt rund 1.300 Besucher im MGC Messezentrum zu begrüßen. Zwei Tage lang wurde Wien zum Hotspot für Spirituosenhersteller, Weinproduzenten, Bierbrauer, Softdrink-Hersteller, Kaffeesieder, Gastronomen, Importeure, Händler, Bar-Equipment- und Mobiliarhersteller. Besonders der spannende Junior Barkeeper Bewerb unter der Moderation von Sandra Raunigg heizte die Stimmung der Messebesucher schon am ersten Tag ordentlich an. Letztendlich durfte sich Melinda Pohl (Hilton Vienna) mit ihrer Cocktail-Kreation über die Trophäe freuen.
 
„Wir sind überwältigt vom erfolgreichen Start der Spirits & Friends in Österreich; sowohl Besucher als auch Aussteller zeigten sich hellauf begeistert von der Vielfalt und Qualität der Messe. Nach dem großen Andrang bei der Premiere, ist das Glas halbvoll und die Planung für das nächste Jahr beginnt. Der Zeitpunkt zu Beginn der gastronomischen Sommersaison erweist sich als optimal, um Produktneuheiten vorzustellen und das interessierte Publikum anzusprechen“, so Veranstalter Jakob Lackner.
 
Neben dem Austrian Junior Barkeeper Award ab 18 Jahren sorgten auch Highlights wie die Live-Cooking-Shows „Austrian Kitchen Reloaded“ mit Starkoch Bernie Rieder für Begeisterung beim Publikum. Als Abrundung des vielfältigen Rahmenprogramm inspirierte der Karlsruher Szene-Barkeeper Mo Kaba, der erst kürzlich mit seiner „Guts ‚n’ Glory“ Bar in der Kategorie „beste neue Bar“ für die Mixology Awards 2017 nominiert wurde, mit seinen Cocktail-Kreationen zu außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen. Rum-Liebhaber konnten bei der Diplomatico Rum Masterclass mit dem Venezuelaner Gilberto Briceño, dem Master Distiller von Diplomatico Rum, ihr Wissen über den Genuss von Premium-Rum erweitern.
„Es ist uns gelungen ein großartiges Netzwerk-Event für Business-to-Business Kunden der heimischen und internationalen Gastronomie-Branche auf die Beine zu stellen, bei dem sich gute Synergien und Möglichkeiten über die Landesgrenzen hinaus entwickelt haben. Schon alleine beim ‚Work-A-Tonic meets Spirits & Friends’ im Hilton Vienna am Stadtpark zeigte sich die gute Stimmung in der Branche“, so Dirk Sänger abschließend.
 
Weitere Informationen auf http://www.spiritsandfriends.com oder auf Facebook https://www.facebook.com/spiritsandfriends.
Eintrag: 13.03.17
 
 

Wein & Design 2014

 
Bereits zum fünften Mal lud Wein & Design zum Degustieren
Die Wiener Innenstadt wurde zur Flaniermeile
 
Wein-Liebhaber aus ganz Wien trafen sich am Abend des 29. Oktober 2014 bei „Wein & Design“ und verkosteten in 13 Locations der Wiener Innenstadt die aktuellen Qualitätsweine heimischer Winzer. Auch die fünfte Ausgabe von Wein & Design erfreute sich einer großen Teilnahme. Mehr als 2.000 Besucher, darunter prominente Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft, fanden sich ein, um einen Abend lang zu degustieren.
 
Die Wiener Innenstadt verwandelte sich im Rahmen von Wein & Design in eine einzigartige Flaniermeile – mit Weinverkostungen in insgesamt 13 Locations. Dabei startete das Ereignis im stimmungsvollen Ambiente des stilwerk und wurde von Wein & Design-Initiator Ralph Vallon, stilwerk Center Managerin Karin Witasek sowie stellvertretend für alle Winzer Rainer Christ, eröffnet. Bereits 14 der über 40 ausstellenden Winzer präsentierten in der Start-Location ihre aktuellen Highlights. Das ließen sich weder wirtschaftliche Größen wie Peter Hanke (Geschäftsführer Wien Holding), Wolfgang Layr (Vorstandsdirektor Volksbank), Großbäcker Kurt Mann, Stefan Hawla (Unternehmens-sprecher ARWAG) oder andere Prominente wie Designerin Brigitte Just oder Dancing Star Andrea Buday entgehen.
 
Volksbank Wien-Vorstandsdirektor Wolfgang Layr, live relations-GF/Wein&Design Initiator Ralph Vallon und Georg Grohs vom gleichnamigen Weinhandel. (c) Ludwig Schedl
 
Bis spät in die Nacht wurde in den 13 Locations, rund um Tuchlauben sowie im Haus der Musik, der Erste Bank Filiale am Graben, im Wein & Co in der Wienzeile oder im Yoom verkostet. Dabei nahmen sich auch die Winzer Zeit und gaben neben Qualitätsweinen auch spannende Wein-Insights zum Besten.
 
„Wein zählt seit seinem Ursprung vor über 8.000 Jahren zu einem wichtigen Kulturgut. Die große Nachfrage an Wein & Design, und damit an Qualitätsweinen, bestätigt diese Bedeutung“, meint Initiator Ralph Vallon und ergänzt: „Ich freue mich, dass sich wieder zahlreiche Besucher die Zeit genommen haben, um gute Weine im entspannten Flair genüsslich zu degustieren.“
 
Unter den Verkostern wurde unter anderen gesichtet (in alphabetischer Reihenfolge):
Ruth Albrecht (Communications Manager Frey Wille), Andrea Buday (Danicing Star), Peter Drobil (Werbeleiter Bank Austria) Doris Felber (Inhaberin Felber), Peter Hanke (GF Wien Holding), Wolfgang Layr (GF Volksbank), Doris Felber (GF Felber), Kurt Mann (GF Der Mann), Markus Muliar (Inhaber Cafe Markusplatz), Manuela Ronne (Public Relations, Yoom), Oliver Sartena (Mitglied der Geschäftsleitung Wein & Co), Ossi Schellmann (summerstage), Eva Maria Thonet (Inhaberin Viktor Steinwender), Ralph Vallon (GF live relations), Karin Vitasek (Center Managerin stilwerk), Gerlinde Zehetner (GF SeniorenReisen)
 

Über Wein & Design

Das jährlich stattfindende Event Wein & Design wird von live relations-Team rund um Dr. Ralph Vallon organisiert und fand heuer bereits zum fünften Mal statt. Die Besucher können einen ganzen Abend lang österreichische Qualitätsweine in erlesenen Locations der Wiener Innenstadt verkosten. Dabei präsentieren beispielsweise Weingüter aus Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark wie Wieninger, Ehn, Christ, Cobenzl, Fleckl oder Kracher die Schätze aus ihren Weinkellern. Das Besondere an dieser Veranstaltung:  Nicht nur der Gaumen sondern auch das Auge kommt auf seine Kosten. Denn gemäß dem Motto „Wein & Design“, werden die Weinsorten in stimmungsvollem Rahmen degustiert. Gestartet wird dabei von einem festgelegten Ort, wie heuer dem stilwerk. Von dort weg haben die Besucher die Qual der Location-Wahl, wobei verschiedenste Destinationen, wie beispielsweise das „Haus der Musik“, zur Verfügung stehen. Alles in allem erwartet die Besucher ein Ensemble aus urbanem Flair und österreichischer Weinbaukunst.
 
www.weinunddesign.com
Eintrag: 31.10.14
 
 
 

Wo kommen wir her, wo stammen wir ab

 
Die burgenländische DAC-Familie zu Gast in Wien
Präsentation der burgenländischen Herkunftsweine im MAK Wien
 
„International zeichnet sich immer mehr ein Trend Richtung Typizität und eigenständiger Charakteristik ab und dieser Trend kommt uns entgegen! Unser Klima und unsere Böden liefern uns charakterreiche Weine, die deren Herkunft widerspiegeln. Ich bin absolut der Meinung, dass wir mit herkunftstypischen Weinen national und international punkten können." Andreas Liegenfeld Obmann, Regionales Weinkomitee Burgenland
 
Am 23. Oktober 2014 war es endlich wieder soweit – über 120 Winzer aus dem gesamten Burgenland präsentierten die typischsten und edelsten Tropfen aus deren Keller gemeinsam in Wien. Neben den Winzern aus allen vier burgenländischen DAC-Gebieten und der Großlage Rosalia präsentierten sich erstmals auch die Ruster Weinbauern bei der Herkunftsweinpräsentation in Wien. Über 1.450 Besucher ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen und folgten der Einladung ins MAK. Die Winzer boten dabei insgesamt mehr als 500 Weine zur Degustation an, wobei die „spezifischen Herkunftsweine“ – Neusiedlersee DAC, Leithaberg DAC, Mittelburgenland DAC und Eisenberg DAC - sowie der Ruster Ausbruch bzw. der Blaufränkische aus der Rosalia ganz klar im Fokus der Besucher standen.
 
Gemeinsam sind wir stark oder besser ausgedrückt noch stärker – das beweisen die burgenländischen Winzer seit Jahren. Das hat auch dazu geführt, dass durch gemeinsame Präsentationen und Verkostungen das Zusammengehörigkeitsgefühl deutlich gesteigert und auch die Qualität der Weine nochmals verbessert wurde. Am 23. Oktober 2014 konnten sich die Weinliebhaber wieder von diesem gemeinsamen Auftreten überzeugen. Mehr als 120 Winzer aus allen Teilen des Burgenlandes präsentierten deren DAC-Weine sowie jeweils zwei weitere Qualitätsweine aus dem Sortiment. Bei den Winzern aus der Region Rosalia und aus Rust, deren Weingärten in keiner DAC-Appellation liegen, standen die typischen Blaufränkischen bzw. der Ruster Ausbruch im Mittelpunkt.
 

Herkunftsbezeichnungen im Burgenland

„Die Vielfalt an Weinstilen ist mit Sicherheit eine der ganz großen Stärken der Burgenländischen Weinwirtschaft. Klein strukturierte Weinwirtschaften wie die unsere brauchen jedoch ebenso spezifische Appellationen, um mit konkurrenzfähigen Marken nicht nur auf sich aufmerksam zu machen, sondern sich auch langfristig zu behaupten. Die Weine aus den spezifischen Appellationen des Burgenlandes geben den Konsumenten ein klares Geschmacksprofil, ohne jedoch die individuelle Handschrift des Winzers zu verleugnen. Davon konnten sich die Besucher der Präsentation überzeugen“, so Christian Zechmeister, Geschäftsführer der Wein Burgenland.
 
„Das Burgenland hat in den vergangenen Jahren konsequent den eingeschlagenen Weg in Bezug auf die Herkunftsbezeichnungen weiterverfolgt. Mittlerweile ist das Weinhaus Burgenland fertig und für den Konsumenten auch klar darstellbar: alle Qualitätsweine aus dem Burgenland tragen die Herkunftsbezeichnung „Burgenland“ am Etikett. Dies ist unser wichtigster Begriff. Nur die typischsten Weine aus einem spezifischen Gebiet (sprich DAC- Gebiet) dürfen eine kleinere Gebietsangabe tragen. Diese Weine vermitteln den Konsumenten neben der Information bezüglich der Qualität ein klares Geschmacksprofil“, so Andreas Liegenfeld, Obmann des Regionalen Weinkomitee Burgenland.
 
„Mich freut besonders der hohe Besucherandrang bei der Präsentation der spezifischen Herkunftsweine des Burgenlandes im MAK. Dies zeigt wieder einmal wie sehr unsere Weine von den Weinliebhabern geschätzt werden. Ein gemeinsamer Auftritt ist immens wichtig, denn der Konsument kann sich so ein tolles Bild von den typischsten Weinen des Burgenlandes machen. Erstmals waren bei dieser Präsentation auch die Ruster Winzer dabei, somit war das gesamte Burgenland vertreten“, so Matthias Siess, Obmann der Wein Burgenland
 
www.weinburgenland.at
Eintrag: 24.10.14 
 
 
 

Was hat da so geprickelt ...

 
Besucherrekord und ein Meisterstreich auf der Kick-Off Verkostung zum Tag des österreichischen Sekts
 
Die Kick-Off Verkostung zum Tag des österreichischen Sekts brillierte mit einem neuen Besucherrekord – und dem Ergebnis einer epochalen Verkostung. Bei einem Länderwettkampf mit prominent besetzter Jury konnte sich österreichischer Sekt gegenüber Champagner sensationell behaupten.
 
Am Dienstag, den 21. Oktober lockte die jährliche Kick-Off Verkostung zum Tag des österreichischen Sekts rund 1.200 Liebhaber schäumender Genüsse ins MuseumsQuartier21. Dabei zeigen die um knapp 20 Prozent gestiegenen Besucherzahlen, dass österreichischer Sekt in seiner Beliebtheit noch weiter zunimmt. Eine erfreuliche Bilanz für die gesamte heimische Sektwirtschaft und speziell für die rund 30 ausstellenden Sektproduzenten.
 

Österreichischer Sekt zeigt Flagge

Zu einer Sternstunde für den österreichischen Sekt avancierte der Länderkampf zwischen Österreich und der Champagne. Dabei unterzogen prominente Experten und Sektliebhaber in einer Blindverkostung Sekt und Champagner einem geschmacklichen und qualitativen Vergleich. Ein wahrlich prickelnder Länderwettkampf, bei dem sich österreichischer Sekt eindrucksvoll behauptete. In sechs Durchgängen wurde je ein Paar aus Sekt und Champagner ins Rennen geschickt. Ein heißes Kopf-an-Kopf Rennen, bei dem österreichischer Sekt die Gegenüberstellung ausgezeichnete drei Mal für sich entscheiden konnte.
 

Drei neue Qualitätsstufen für österreichischen Sekt

Erst im Frühjahr 2013 haben sich die renommierten Sekthäuser gemeinsam mit den versektenden Winzern unter dem Dach des Österreichischen Sektkomitees neu organisiert. Und sie haben bereits wichtige zukunftsweisende Schritte gesetzt. Anlässlich der Kick-Off Verkostung zum Tag des österreichischen Sekts wurde das Modell der 3-stufigen Qualitätspyramide vorgestellt. Diese nimmt in ihrer Spitzenkategorie Maß an den höchsten Standards der führenden Schaumweine der Welt – wie Champagner oder Franciacorta – und geht in manchen Punkten sogar darüber hinaus. Die Basiskategorie (Stufe 1) bedingt die Mindestanforderungen für österreichischen Qualitätsschaumwein. Sie garantiert vor allem die österreichische Herkunft der Trauben und Grundweine sowie eine Mindestlagerzeit des Sekts auf der Hefe von 9 Monaten. Ab der zweiten Stufe sind ausschließlich Sekte zugelassen, die nach der Traditionellen Methode (Flaschengärung) produziert wurden. Die Trauben und Grundweine müssen hier aus einem generischen Weinbaugebiet stammen (Bundesland) und eine Reifezeit auf der Hefe von mindestens 18 Monaten ist vorgeschrieben. Für die höchste Stufe der flaschenvergorenen Spitzensekte dürfen die Trauben nur in einer einzigen Weinbaugemeinde gelesen und nach dieser bezeichnet werden (z. B. Poysdorf, Langenlois, Gols, Gamlitz…), wobei Lagenbezeichnungen möglich sind. Nach der Flaschengärung und der entsprechenden Hefe-Lagerzeit kommen die Sekte dieser Kategorie erst 3 Jahre nach der Ernte auf den Markt.
 

„Sparkling Wine-Sommelier“ und „Sparkling Wine-Connaisseur“

Auch im Bereich der Ausbildung und Schulung war das Österreichische Sektkomitee aktiv und konnte ein neues Modell vorstellen. So werden Schulungsunterlagen und Lehrmaterial für Sommelierausbildung und Weinakademie zum Thema „Österreichischer Sekt“ sowie generell zu Schaumwein neu erstellt. Zudem bietet das WIFI in der Berufsausbildung ab dem nächsten Jahr eine eigene Zusatzausbildung an. Hier lernen die Teilnehmer in sechs Tagen den gesamten Umfang dieses detailreichen Genres. Die Absolventen dürfen sich nach erfolgreicher Prüfung „Sparkling Wine-Connaisseur“ nennen, während bereits geprüfte Sommeliers das Diplom „Sparkling Wine-Sommelier“ erhalten.
 
www.tagdesoesterreichischensekts.at
Eintrag: 22.10.2014
 
 
 

Wie es zukünftig noch schöner prickeln soll

Der Tag des österreichischen Sekts

Österreich hat hervorragende Weinbaugebiete, Winzer und international anerkannte Weine. Wo Österreich draufsteht, muss auch Österreich drin sein – nur so kann das Top-Image heimischer Produkte auch in Zukunft weltweit gesichert werden. §2 Abs. 2 österreichisches Weingesetz definiert „Österreichischen Wein“ als in Österreich aus österreichischen Weintrauben hergestellten Wein. Das gilt auch für österreichischen Sekt.
Jedes Jahr wird am 22. Oktober der „Tag des österreichischen Sekts“ begangen. Dabei wird dieses heimische Qualitätsprodukt in ganz Österreich durch verschiedenste Aktivitäten in den Mittelpunkt gerückt. An zahlreichen Veranstaltungen können sich Sektliebhaber über das Produkt und die Herstellungsmethoden informieren und die diversen Sorten verkosten. Dieser „Tag der offenen Tür“ in den heimischen Sektkellereien ist somit die perfekte Gelegenheit, um die Facetten des österreichischen Sekts kennen und genießen zu lernen. Der „Tag des österreichischen Sekts“ dient vor allem der stärkeren Bewusstseinsbildung für Qualität, Vielfalt und Herkunft des österreichischen Sekts in Gastronomie, Handel und bei den Konsumenten. Gleichzeitig ist der 22. Oktober der Startschuss für die beginnende Sekt- Hochsaison: So werden bis zum Jahresende insgesamt rund 12 Millionen Flaschen Sekt konsumiert, dies entspricht in etwa 45 Prozent der gesamten Jahresmenge. Darüber hinaus soll die Initiative auch die Vielfalt und die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten von Sekt aufzeigen. Sekt ist einerseits ideal als Aperitif oder um besondere Momente zu zelebrieren. Andererseits eignet er sich bestens als Speisenbegleiter – oder für eine gesamte Menüfolge. Zudem ist er beliebt als Zutat trendiger Cocktailvariationen, bei der Zubereitung ausgefallener Gerichte und bildet die prickelnde Umrahmung unzähliger weiterer Anlässe.
 

Das österreichische Sekt-Komitee

Seit April 2013 gibt es offiziell ein Österreichisches Sektkomitee. Dieses ist vom rechtlichen Status her vergleichbar mit den zwölf bestehenden, regionalen Weinkomitees – wie beispielsweise Weinviertel, Kamptal oder Thermenregion – hat aber einen Wirkungsbereich für ganz Österreich. Das Österreichische Sektkomitee ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Seine Tätigkeiten umfassen insbesondere die Verbesserung von Know-how und Transparenz bei Erzeugung und Vermarktung von österreichischem Sekt. Vordergründiges Ziel ist, bei den Konsumenten mehr Bewusstsein für das heimische Spitzenprodukt zu schaffen und es präsenter zu machen. Im Zuge der Neuregelung der Beitragsstruktur wurde das Österreichische Sektkomitee in die Aktivitätenagenda der Österreich Wein Marketing (ÖWM) integriert. Gemeinsam mit der ÖWM sind Marktforschung und Marketingmaßnahmen vorgesehen. Auch die Entwicklung weintouristischer Aktivitäten ist Teil dieser Zusammenarbeit. Vorsitzender des Sektkomitees – gewählt für 5 Jahre – ist Herbert Jagersberger aus dem Hause Schlumberger, Gesch.ätsführer ist Mag. Benedikt Zacherl.
 

AUFBRUCH IN EIN NEUES ZEITALTER

Österreichischer Sekt ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts Teil der traditionsreichen österreichischen Weinkultur. Internationale Bedeutung genoss er bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Heute spiegeln sich die herausragenden Leistungen der führenden Sekthäuser und Sekt erzeugenden Winzer in der großen Beliebtheit ihrer Produkte wieder. Dennoch fehlte es bisher an einem klar definierten Regelwerk für eine entsprechend wertige Gesamtpositionierung im Portfolio der österreichischen Weinkategorien.
 

STRENGER ALS IN DER CHAMPAGNE

2014 wird mit einem Meilenstein für die österreichische Sektwirtschaft in die Weingeschichte eingehen. Denn unter der Federführung des erst 2013 gegründeten Österreichischen Sektkomitees und tatkräftiger Mitarbeit der Sekt erzeugenden Winzer wurden die Eckpunkte einer dreistufigen Qualitätspyramide für den österreichischen Sekt festgelegt. Diese nimmt in ihrer Spitzenkategorie Maß an den höchsten Standards der führenden Schaumweine der Welt – wie Champagne oder Franciacorta – und geht in manchen Punkten sogar darüber hinaus.
 
> DREI STUFEN FÜR DEN BESTEN SEKT
 Die Basiskategorie (Stufe 1) bedingt die Mindestanforderungen für österreichischen Qualitätsschaumwein. Sie garantiert vor allem die österreichische Herkunft der Trauben und Grundweine sowie eine Mindestlagerzeit des Sekts auf der Hefe von 9 Monaten. Ab der zweiten Stufe sind ausschließlich Sekte zugelassen, die nach der traditionellen Methode (Flaschengärung) produziert wurden. Die Trauben und Grundweine müssen hier aus einem generischen Weinbaugebiet stammen (Bundesland) und eine Reifezeit auf der Hefe von mindestens 18 Monaten ist vorgeschrieben. Für die höchste Stufe der flaschenvergorenen Spitzensekte dürfen die Trauben nur in einer einzigen Weinbaugemeinde gelesen und nach dieser bezeichnet werden (z. B. Poysdorf, Langenlois, Gols, Gamlitz…), wobei Lagenbezeichnungen möglich sind. Nach der Flaschengärung kommen die Sekte dieser Kategorie erst 3 Jahre nach der Ernte auf den Markt.
 

STANDARDS FÜR DAS WEINGESETZ

Die einzelnen Stufen umfassen weitere qualitätssichernde Standards. Dazu gehören die Arbeit im Weingarten, Ernte, Handlese, Schütth.he, Ausbeutesatz und die schonende Pressung. Kriterien für die Sektgrundweine sowie für die Prüfung und Kontrolle der Qualitätsstufen werden in den nächsten Monaten im Detail erarbeitet und festgelegt. Begleitend dazu wird gemeinsam mit der ÖWM eine Marketingstrategie zur effektiven Kommunikation dieser neuen Kategorien konzipiert. Voraussetzung dafür ist die für 2015 geplante Verankerung dieses strengen, qualitätsorientierten Regelwerks im Weingesetz.
 

NEUER FOKUS IN DER AUSBILDUNG

„SPARKLING WINE-SOMMELIER“ UND „SPARKLING WINE-CONNAISSEUR“
Parallel zu den Qualitätsrichtlinien werden auch Ausbildung und Schulung zum Thema „Österreichischer Sekt“ sowie generell zu Schaumwein ausgebaut. Dafür besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Sommeliervereinen, der Weinakademie und den berufsbildenden Schulen und dem Ministerium. Schulungsunterlagen und Lehrmaterial werden neu erstellt, zudem bietet das WIFI in der Berufsausbildung ab dem nächsten Jahr eine eigene Zusatzausbildung an. Dabei lernen die Teilnehmer in sechs Tagen den gesamten Umfang dieses detailreichen Genres. Geschichte und Methoden der Schaumweinerzeugung sind ebenso Teil des Programms wie ein Blick auf die unterschiedlichen Schaumweine dieser Welt. Dazu kommt eine intensive Produktschulung, wichtiges Wissen über die Lagerung, den optimalen Service inklusive Gläserkunde und Sekt als Speisenbegleiter. Die Absolventen dürfen sich nach erfolgreicher Prüfung „Sparkling Wine-Connaisseur“ nennen, während bereits geprüfte Sommeliers das Diplom „Sparkling Wine-Sommelier“ erhalten.
 

SEKTPYRAMIDE – DETAILS IN DER PRODUKTION

> STUFE 1
•  Trauben, Verarbeitung und Versektung in Österreich
•  Mind. 12 Monate ab Ernte / Erstverkauf am 22.10. des Folgejahres
•  Mind. 9 Monate Lagerzeit auf der Hefe
•  Alle Methoden, die zur Sekterzeugung geeignet sind, erlaubt
•  Alle Stilistiken / alle Dosagen / alle „Farben“ (weiß, rosé, rot) erlaubt
•  Keine Lagenbezeichnung, keine nähere Herkunftsbezeichnung erlaubt
•  Jahrgangsbezeichnung erlaubt
•  Traubenverarbeitung nach dem Gesetz
 
> STUFE 2
•  Trauben zu 100% aus einem Bundesland (als Weinbaugebiet)
•  Ausschließlich Traditionelle Flaschengärung
•  Mind. 24 Monate ab Ernte / Erstverkauf am 22.10. des dem Folgejahr folgenden Jahres (nach 2 Jahren)
•  Mind. 18 Monate auf der Hefe
•  Ausbeutesatz 60% (Saft der Traubenmenge)
•  Herkunftsbezeichnung Bundesland
•  Keine Lagen-/Ortschaftsbezeichnung erlaubt
•  Jahrgangsbezeichnung erlaubt
•  Ausschließlich brut und extra brut/brut nature
•  Weiß und rosé erlaubt
•  Handlese
•  Ganztraubenpressung
 
> STUFE 3
•  Trauben aus abgegrenztem Gebiet / Gemeinde*
•  Mind. 36 Monate ab Ernte / Erstverkauf 22.10. (nach 3 Jahren)
•  Mind. 30 Monate auf der Hefe
•  Ausschließlich Traditionelle Flaschengärung
•  Ausbeutesatz 50% (Saft der Traubenmenge)
•  Lagenbezeichnung / angemeldete Rieden erlaubt
•  Ausschließlich brut und extra brut/brut nature
•  Handlese (max. Schütth.he 35cm)
•  Pressung: Korbpresse oder pneumatisch
•  Grundweine weiß oder rosé (kein Vermischen/Verschneiden von rotem und weißem Wein). D.h. keine weißen Trauben für Rosé.
•  Pressung im Gerichtsbezirk der Traubenherkunft / Mosttransport erlaubt (vgl. Champagne)
•  Derzeit keine Eingrenzung des Alkoholgehalts nach unten oder oben
•  Ganztraubenpressung
Zusätzliche Differenzierungsmöglichkeit innerhalb dieser Stufe: spezielle Auslobung „alles aus einer Hand“ vergleichbar mit RM (récoltant-manipulant) in der Champagne.
*Im Zusammenhang mit den Gebietsgrenzen (Gemeinde/Gerichtsbezirk) wird noch an einer Detaillösung gearbeitet, um Kurzdistanzen zwischen Weingarten und Presshaus, die dennoch eine Gemeindegrenze überqueren (z.B. Wien/Klosterneuburg) zu lösen.
 

ENTWICKLUNG DES HEIMISCHEN SEKTKONSUMS

Laut einer Studie von AT Kearney gewinnt die Regionalität von Produkten zunehmend an Bedeutung. Die Umfrage bestätigt, dass die regionale Herkunft als Kaufentscheidungskriterium für Kunden sogar noch wichtiger ist als die Qualifizierung als Bio-Lebensmittel. Diese Entwicklung unterstreichen auch aktuelle Zahlen: So ist nicht nur die Gesamtmenge an Sekt seit 2008 – dem Jahr vor dem Start der Initiative „Tag des österreichischen Sekts“ – im Vergleich zum Jahr 2013 um rund 30 Prozent gestiegen (Quelle: AC Nielsen), sondern auch der Anteil von österreichischem Sekt konnte auf deutlich über 30 Prozent gesteigert werden. Mit anderen Worten – zumindest jede dritte in Österreich konsumierte Flasche Sekt stammt aus österreichischer Produktion. Das bedeutet, dass die Erntemengen für österreichischen Sekt rund zehn Prozent des heimischen Weins ausmachen. Um sicherzugehen, dass man ein heimisches Spitzenprodukt einschenkt, raten die Sekthersteller zur kritischen Prüfung der Bezeichnung auf der Flasche: „Sekt hergestellt in Österreich“ ist nicht gleichbedeutend mit der Bezeichnung „Österreichischer Sekt“. Nur dann, wenn 100 Prozent des verwendeten Weins aus Österreich kommen und die Versektung in Österreich stattfindet, darf das Produkt die Bezeichnung „Österreichischer Sekt“ tragen.
 

DIE WICHTIGSTEN KATEGORIEN FÜR SEKT

> HÖHE DER DOSAGE
Bezeichnung Restzuckergehalt
extra brut / brut nature / extra herb 0-6 g/l
brut / herb bis 12 g/l
extra trocken / très sec / extra dry 12-17 g/l
trocken / sec / dry / secco 17-32 g/l
halbtrocken / demi sec / medium dry 32-50 g/l
mild / dolce / doux / sweet über 50 g/l
 
> EINTEILUNG NACH HERSTELLUNGSVERFAHREN
Méthode Traditionelle (Traditionelle Flaschengärung)
Die Méthode Traditionelle, früher Méthode Champenoise oder Champagnermethode 
genannt, ist die älteste und aufwendigste Herstellungsmethode für Champagner, Sekt oder Schaumwein. Der Begriff Méthode Champenoise ist nur für Produkte aus der Champagne zulässig, in Österreich sind die Bezeichnungen Méthode Traditionelle oder Traditionelle Flaschengärung erlaubt und gebräuchlich. Bei der Méthode Traditionelle wird der Wein mit Hefe und einem Tiragelikör (eine spezielle Zuckerlösung) versetzt, in Flaschen gefüllt und mit Kronenkorken verschlossen, die zweite Gärung findet in der Flasche statt. Die Hefe wandelt den zugesetzten Zucker in Alkohol um. Die dabei entstehende Kohlensäure kann nicht entweichen und verbindet sich mit dem Wein. Nach Abschluss des Gärprozesses lagert der Sekt zur Reifung „auf der Hefe“ – je länger diese Lagerung, desto feinperliger das Mousseux. Bei Traditioneller Flaschengärung muss Sekt mindestens 9 Monate auf der Hefe liegen. Bei Premium-Sekt – den beiden oberen Qualitätsstufen der neuen Pyramide entsprechend – beträgt die Mindestreifezeit künftig 24 Monate beziehungsweise 36 Monate. Nach der Reifung wird die Hefe durch das Degorgieren entfernt: Die Flaschen werden kopfüber auf Rüttelpulte gesteckt, in denen sie schräg lagern. Auf diese Weise kann sich die Hefe absetzen. Die Flaschen werden insgesamt 32 Mal gerüttelt, hierbei um ein Achtel gedreht und jedes Mal eine Nuance steiler gestellt. Dies hat zur Folge, dass sich auch feinste Hefepartikel im Flaschenhals und letztlich beim Kronenkorken absetzen. Dann kann der Sekt „degorgiert“ – die Hefe entfernt werden. Der Flaschenhals wird in ein Kälte-Solebad getaucht, die Hefe dadurch eingefroren. Anschließend wird die Flasche geöffnet, wobei der Hefe-Eis-Propfen durch den Eigendruck (5-6 bar) in der Flasche herausgeschossen wird. Bevor die Flasche mit einem Naturkorken verschlossen wird, kommt noch der Dosagelikör hinzu, der die Geschmacksrichtung des Sekts bestimmt. Die Zusammensetzung der Dosage ist das gut gehütete Geheimnis des Kellermeisters. Bei der Méthode Traditionelle bleibt der Sekt vom ersten bis zum letzten sorgfältigen Produktionsschritt in derselben Flasche.
 
Transvasierverfahren (Flaschengärung)
Beim Transvasierverfahren findet die zweite Gärung, wie bei der Méthode Traditionelle in der Flasche statt. Nachdem die Gärung und Lagerzeit abgeschlossen sind, wird der Inhalt der Flaschen allerdings unter Gegendruck in Tanks umgefüllt. Die Heferückst.nde und Trübstoffe werden, nach der Zugabe der Dosage und direkt vor der erneuten Abfüllung in Flaschen, mittels Filtration, nicht durch Degorgieren wie bei der Méthode Traditionelle, entfernt.
 
Méthode Charmat (Grossraumgärverfahren)
Auch bei der Méthode Charmat wird der Sektgrundwein mit Hefe und dem Tiragelikör (eine spezielle Zuckerlösung) versetzt. In Großdruckbehältern wird der Grundwein der zweiten Gärung unterzogen, die den Zucker in Alkohol und Kohlensäure umwandelt. Bei der anschließenden Reifung unterstützt ein Rührwerk diesen Prozess. Nach Abschluss des Reifungsprozesses wird der Rohsekt filtriert und einer Kühlung unterzogen, anschließend mit der entsprechenden Dosage versehen und mittels eines speziellen Sektgegendruckfüllers in die Flasche gefüllt, wobei die gesetzliche Mindestherstellzeit im Erzeugerbetrieb mindestens 6 Monate beträgt.
 

HINTERGRUNDINFORMATIONEN – TRENDS UND OPTIMALER GENUSS

Die typischen Sekttrinker lassen sich neuesten Marktforschungen zufolge eher als extrovertiert, aufgeschlossen und umgänglich charakterisieren. Je nach Geschmacksrichtung des perlenden Getränks verschieben sich die Konsumentengruppen ein wenig: bei extra brut und brut eher in Richtung männlich und älter. Trocken und mild hingegen wird etwas stärker von weiblichen und jüngeren Konsumenten nachgefragt. Zu beobachten ist derzeit auch ein Trend zu reinsortigen Sektspezialitäten, wie Grüner Veltliner, Muskateller oder Riesling. Auch Rosé erfreut sich seit mehreren Jahren sowohl in Österreich als auch international steigender Beliebtheit.
 
SEKT BEI TISCH – DIE VIELFALT DER GENUSSMOMENTE
Sekt ist das ganze Jahr über der ideale Begleiter für diverse Anlässe und geht weit über den Jahreswechsel oder Geburtstag hinaus. Manchmal sind es die kleinen Momente, die gefeiert werden wollen. Österreichischer Sekt ist so vielfältig, dass er immer ein passendes Produkt bietet. Ein schöner, gastfreundlicher Brauch will es, zunächst ein Glas Sekt als Willkommensschluck anzubieten. Sekt ist jedoch nicht nur ein wunderbarer Aperitif, sondern stellt in seinen unterschiedlichen Cuvées und Geschmacksrichtungen einen hervorragenden Speisenbegleiter dar. Ideal, um ein mehrgängiges Menü zu komplettieren. Weißer Sekt und Rosé-Sekt harmonieren vortrefflich mit Vorspeisen, Fischgerichten, hellem Fleisch, Fingerfood, Sommer-Gemüse und schließlich mit den Desserts. Zu Braten mit dunklem Fleisch bietet roter Sekt eine gelungene Alternative. Auch in Cocktails lässt sich Sekt vielfältig einsetzen. Für den passenden Drink zu jedem Anlass und für jeden Geschmack ist rasch die passende Stilistik gefunden. Das Gartenfest, die Jubiläumsfeier oder die Silvesterparty – mit Sekt liegt man garantiert richtig.
 

SEKT – TIPPS ZUR OPTIMIERUNG DES GENUSSES

Damit Sekt nach der sorgfältigen Herstellung den vollen Genuss bietet, empfielt es sich einige Tipps zu beachten.
 
> LAGERUNG
Der Sekt verlässt in der optimalen Reife die Kellerei und daher ist eine weitere Lagerung nicht notwendig. Wird jedoch eine größere Menge auf Vorrat gekauft, ist der Sekt kühl und dunkel zu lagern. Er kann aufgrund der neuen Korktechnologie (mehrteilige Naturkorken) auch stehend aufbewahrt werden.
 
> TRINKTEMPERATUR
Die ideale Trinktemperatur von weißem Sekt liegt bei 5-7°C, von Rosé bei 6-8°C und von rotem Sekt bei 7-9°C. Die Serviertemperatur sollte leicht darunter liegen. Wird Sekt allerdings zu stark gekühlt, kann sich sein Bukett nicht richtig entfalten. Gläser sollten nicht im Kühlschrank vorgekühlt werden, da dies dem Mousseux schadet. Für die Kühlung reicht die normale Kühlschranktemperatur wobei der Sekt nach 12 Stunden die ideale Kühltemperatur aufweist.
 
> DAS RICHTIGE GLAS
Das Sektglas sollte farblos sein, in Glasqualität und Form dem edlen Charakter des Sekts entsprechen. Zugleich sollte es aber auch funktionsgerecht sein – die Entwicklung des Mousseux, des Perlens und Schäumens fördern und das Bukett zur Geltung bringen. Tipp: Beim Kauf eines Sektglases darauf achten, ob dieses einen Moussierpunkt hat – eine kleine aufgeraute Stelle am Glasboden. Dies führt zu einem punktuellen und leichteren Aufsteigen der Kohlensäurebläschen.
Es ist auch wichtig, dass die Sektgläser richtig gefüllt werden, nämlich nur bis zu etwa 2/3, damit sich der Duft voll entfalten kann. Am besten eignen sich tulpen- und apfelförmige Gläser oder schmale, hohe Flötenformen. Immer öfter werden auch edle Weißweingläser für den Sektgenuss verwendet. Hier haben die Perlen genug Raum um aufzusteigen. Eine Schale sollte nicht verwendet werden. Sie kann ihrer weiten Öffnung wegen das Mousseux nicht halten und ist zu flach, um das Spiel der Perlen zu zeigen.
 
> ÖFFNEN DER FLASCHE
Zum Öffnen der Flasche entfernt man als erstes die Folie (Kapsel) die den Verschluss bedeckt. Anschließend sichert man den Korken, indem man ihn mit dem Daumen niederhält und dreht das Drahtkörbchen auf. Darüber legt man am besten eine Stoffserviette, entfernt den Sicherungsdaumen, hält den Kork und das Drahtkörbchen fest und dreht die Flasche während man den Kork mit dem Drahtkörbchen sanft herauszieht. In der letzten Phase des Öffnens lässt man die Kohlensäure durch leichten Gegendruck auf den Kork nur mit einem leichten Zischen entweichen – dadurch verhindert man ein plötzliches Entbinden der Kohlensäure und ein Überschäumen aus der Flasche. Diese Art der Öffnung verhindert auch, dass ein Kork unkontrolliert herumfliegt. Das perfekte Öffnen der Flasche sollte entgegen dem weit verbreiteten „Korken Knallen“ beinahe lautlos sein. Schließlich erfolgt durch Riechen am Korken noch eine Qualitätskontrolle vor dem Probeschluck.
 
> EINSCHENKEN
Auch hier gibt es einen wertvollen Tipp: Das Glas beim Einschenken neigen, sodass der Sekt entlang der Glaswand fließt. So bleibt die Kohlensäure besser erhalten während ein Überschäumen verhindert wird. Dies bestätigen erstmals Forscher der Universität Reims in der
Champagne. Zu empfehlen ist diese klassische Position deshalb, damit Geschmack, Aroma und das elegante Mousseux bestmöglich erhalten bleiben. Sind all diese Punkte beachtet, steht dem perfekten Sektgenuss nichts mehr im Wege.
 
Mag. Benedikt Zacherl
Österreichisches Sektkomitee
Zaunergasse 1-3, 1030 Wien
M +43 664 826 25 96
info@oesterreichsekt.at
www.tagdesoesterreichischensekts.at
 
Tina Patronovits
M.A.C. Hoffmann & Co GmbH
Hofburg – Schweizertor
PF 140, 1014 Wien
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Presse: Dagmar Gross
grosswerk – Public Relations & Art Promotion
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Eintrag: 22.10.14
 
 

Let’s CEE 2014

 
13.000 Besucher bei Festival in Wien
 
Noch ist unklar, ob das Festival im kommenden Jahr wieder in Wien stattfindet. - © LET‘S CEE Film Festival
Am Wochenende ist die ritte Ausgabe des Wiener “Let’s CEE”-Filmfestivals zu Ende gegangen. 13.000 Personen haben die 138 Vorstellungen besucht. Die Gewinnerfime stammen heuer aus Estland und Russland, schon zum Auftakt war der Ungar Istvan Szabo für sein Lebenswerk prämiert worden.
Im Spielfilmwettbewerb gewann das Roadmovie “I Won’t Come Back” des estnischen Regisseurs Ilmar Raag eine der Preisstatuen vom Künstler Tone Fink, im Dokumentarfilmwettbewerb setzte sich “Pipeline” des Russen Vitaly Mansky durch. Im Kurzfilmwettbewerb war “The Chicken” der Bosnierin Una Gunjak erfolgreich, teilten die Veranstalter des Festivals mit. Den Angaben zufolge kamen mehr als 100 Filmschaffende nach Wien, darunter Oscar-Preisträger Branko Lustig, der auch mit einem Goldenen Rathausmann geehrt wurde, sowie die in Venedig und Berlin ausgezeichneten Regisseure Milcho Manchevski aus Mazedonien und Cristi Puiu aus Rumänien.
 

Aus für das Let’s CEE-Festival in Wien?

Ob eine vierte Ausgabe des Festivals in Wien abgehalten wird, ist laut den Veranstaltern aufgrund der schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen nicht gesichert. Beklagt wird vor allem die fehlende Unterstützung des Bundes und die geringe Förderung der Stadt Wien. (APA)
 
www.letsceefilmfestival.com
Eintrag: 02.10.14
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